Nur zum Spaß, nur zum Spiel : Inhalt

Länge: 60 Min. Format: 16mm Farbe und s/w

Uraufführung (DE): April 1977, Oberhausen, IFF; Kinostart (DE): 10.06.1977


Valeska Gert war in den Zwanziger Jahren berühmt für ihre Auftritte als Grotesk-Tänzerin mit Anita Berben in Berlin, beim Prolet-Kult in Moskau und im Pariser Théatre des Champs Elysées.

Sie trat in Filmen von Pabst und Renoir auf, soll S.M. Eisensteins große Liebe gewesen sein, hatte während des Krieges einen Nachtclubkeller in New York, ein Cabaret im Berlin der Fünfziger Jahre und schließlich eine Künstlerkneipe auf Sylt.

Mit unnachahmlicher Schlagfertigkeit und der Berliner Frechheit der 20er Jahre erzählt sie von ihren Skandalen und von den Menschen, die sie traf. Vor der Kamera stellt sie mit der jungen Schauspielerin Kinski ihre Grotesktänze und Pantomimen nach.

Hanna Schygulla sagt von ihr, sie sei die Einzige, bei der sie je hätte Schauspielunterricht nehmen wollen.