Mord und Totschlag : Inhalt

Länge: 87 Min. Format: 35mm Farbe

Uraufführung (DE): 19.04.1967, München, Filmcasino (FBW "wertvoll")

Preise:
Deutscher Filmpreis 1967 (Filmband in Gold, Kamera; Filmband in Silber, Herstellung)


Es ist Abend, Marie (Anita Pallenberg) zieht sich aus, um ins Bett zu gehen. Da klingelt es an der Tür: Es ist ihr Freund Hans (Werner Enke), den sie jedoch nicht mehr sehen will. Erst als sein Klopfen und Rufen lauter wird, macht sie ihm zögernd auf. Er packt seine Sachen, will sich von ihr trennen, zuvor aber ein letztes Mal mit ihr schlafen. Marie sieht das allerdings anders, es kommt zum Handgemenge, sie greift zur Pistole, gibt einen Schuss ab: Hans ist schwer verletzt, stirbt langsam vor ihren Augen.

Noch am selben Tag trifft Marie in einer Bar auf Günther (Hans Peter Hallwachs), den sie gegen Bezahlung dazu überreden kann die Leiche wegzuschaffen. Zuvor verlustieren sich die beiden auf Maries Bett - gleich neben der Leiche. Zusammen mit Günthers Freund Fritz (Manfred Fischbeck) unternimmt das ungleiche Paar schließlich eine Autofahrt, um die in Maries Teppich eingewickelte Leiche in einer Baugrube einer neuen Autobahn verschwinden zu lassen.