Politisches Engagement

Schlöndorff ist neben seiner Regiearbeit auch politisch aktiv. Gerade in seinen Filmen behandelt er oft umstrittene oder auch politisch kritische Themen und Aspekte. 

Aufgrund der politik- und gesellschaftskritischen Aussage des 1975 veröffentlichten Films Die verlorene Ehre der Katharina Blum wurde er heftig angegriffen. Diese Kritik zog daraufhin den Ausstieg aus dem Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt mit sich, in welcher er von 1974 bis 1978 als Delegierter die SPD-Bundesfraktion vertrat und sich mehrfach an den Diskussionen um Filmförderungsgesetze beteiligte. 

2005 und 2009 unterstützte er öffentlich die CDU-Kanzlerkandidatin/spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Wahlkampf, obwohl er von der CDU/CSU schon mehrfach Kritik wegen seiner politischen Gesinnung erhielt und Schlöndorff über Jahrzehnte eher der SPD näher stand.

Seit Januar 2010 ist Schlöndorff Mitglied im Kuratorium von World Vision Deutschland.

 

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