Kindheit und Jugend

Volker Schlöndorff wird am 31. März 1939 in Wiesbaden, Deutschland geboren. Als Sohn eines Hals-Nasen-Ohren-Arztes wächst er in Schlangenbad im Taunus auf.  Er ist der mittlere von drei Söhnen. Seine Brüder Georg (aus erster Ehe des Vaters) und Detlef schlagen später ebenfalls eine Arztkarriere ein.

Schlöndorffs Mutter stirbt früh in Folge eines Küchenbrands in der eigenen Wohnung. Der junge Schlöndorff ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 5 Jahre alt.

In seinem Heimatort Wiesbaden besucht Schlöndorff das Gymnasium und nimmt 1956 an einem Schüleraustausch nach Frankreich teil. Dieser sollte ursprünglich nur zwei Monate dauern - letztendlich blieb er zehn Jahre in Frankreich. 

In Frankreich besucht Schlöndorff zuerst ein liberales Jesuiteninternat in Morbihan in der Bretagne und schließt im Anschluss an der Eliteschule » Lycée Henri IV« im Quartier Latin in Paris seine schulische Ausbildung mit dem Baccalauréat (Abitur) ab. Zu seinen Klassenkameraden gehört zu dieser Zeit der spätere Regisseur Bertrand Tavernier

Nach dem er auch sein deutsches Abitur in Frankfurt/Main absolviert hat, kehrt Schlöndorff nach Frankreich zurück. Durch den Werdegang seines Vaters sowie seiner beiden Brüder ist sein Weg eigentlich vorgezeichnet. Alles bestimmt Schlöndorff dazu, auch Arzt oder Anwalt zu werden. Doch er hat andere Interessen.

 

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